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Das war die IHM 2017

Die Internationale Handwerksmesse 2017 ist nun nach sieben Tagen zu Ende. Wir sind der Einladung gefolgt und waren die gesamte Zeit über vor Ort. Mit unserem eigenen kleinen Stand auf der Sonderfläche Fokus.Made in Germany. 

Von den vielen Eindrücken, spannenden Erfahrungen, interessanten Bekanntschaften und tollen Gesprächen mit Messebesuchern und Ausstellern rauscht uns noch immer der Kopf. Um diese Reizüberflutung ein wenig zu verarbeiten, werden wir an dieser Stelle in den nächsten Tagen ein wenig von unseren Erlebnissen berichten. Sie werden feststellen, dass unsere Messeerfahrung unsere in der ursprünglichen Ankündigung geäußerten Erwartungen weit übertroffen hat.

Danke an alle Messebesucher, Aussteller und ganz besonders natürlich an die Organisatoren für diese großartige Woche!

Dieser Bereich wird sich in den nächsten Tagen immer weiter füllen. Los geht's mit dem ersten Tag unseres Trips!
 

Das manopus.de-Team auf der Internationalen Handwerksmesse 2017 - Ein Reisetagebuch:

 

manopus.de durfte Natascha Zillner von Radio Arabella München am Montag der Messe ein Interview geben.

Das manopus.de-Gründerteam mit Natascha Zillner von Radio Arabella München am Stand auf der Sonderfläche Fokus.Made in Germany

 

Dienstag, 07.03.2017
Expedition ins Messeland: Das manopus.de Team bricht auf

Früh - na gut, nicht allzu früh, eher im Mittagsgrauen - brechen wir vom manopus.de-Hauptquartier in Karlsruhe gen München auf. Wir, das sind drei von vier Gründern, nämlich Marco Braun, Danny Hammer und Siegfried Margrander sowie unser Content Marketing Manager Stefan Gillen.

Kurz vor der Autobahnauffahrt müssen wir jedoch bereits umdrehen. Ausstellerausweise vergessen. Ups. Wir stellen fest, dass noch mehr liegen geblieben ist. Ein Glück, dass uns das nicht erst in München aufgefallen ist. Mit Sack und Pack starten wir nun leicht verzögert in Richtung IHM 2017.

Wo wir deutlich früher ankommen als geplant. Wir finden die richtige Halle auf Anhieb - alles ist wirklich top organisiert - und werden sofort sehr freundlich empfangen. Als eingeladene Aussteller auf der Sonderläche Fokus. Made in Germany können wir uns ins gemachte Nest legen: Wir müssen nur unsere Sachen in die Theke am bereits aufgebauten Stand räumen und einmal kurz den Monitor überprüfen und das war es im Grunde auch schon.

Na gut, nicht ganz - eine nette Dame fährt mit einem Servierwagen vorbei und da wir alle unsere Schwierigkeiten haben, an einem Becher Kaffee vorbei zu gehen, genehmigen wir uns jeder noch einen und geben schon einmal ein bisschen mit dem überragenden Preis für unser Messegewinnspiel an: Eine Flasche köstlichen Distilled Dry Gins aus den Tiefen des Schwarzwalds, die uns von der manopus.de-Werkstatt Feiner Kappler zur Verfügung gestellt wurde. Danke an dieser Stelle noch einmal dafür!

Da wir erst in über zwei Stunden unsere Schlüssel für die Ferienwohnung abholen müssen, gehen wir noch ein bisschen auf die Messe ein paar Hallen weiter. Da ist nämlich gerade Internet World, wo wir uns über neue Trends im Online-Handel informieren und für ein paar Stunden eine wirklich tolle Messe aus Besucherperspektive genießen dürfen.

  Dry Gin aus dem Schwarzwald: Unser Messegewinnspiel wurde von Feiner Kappler aus Kappelrodeck gesponsert.
Feiner Kappler - Distilled Dry Gin aus dem Schwarzwald
Dafür kann man schon mal eine Teilnahmekarte ausfüllen, oder?

 

Mittwoch, 08.03.2017
Der erste Kontakt: Von fruchtbarem Austausch und Kinderkrankheiten


Auf dem Weg von der Ferienwohnung zum Messegelände klingelt das Telefon: Unser Gastaussteller Daniel Behrschmidt von Holzfäller-Design findet keinen Parkplatz und bräuchte Hilfe beim Ausladen. So ein Ärger. Morgen wird das Frühstück wohl ein wenig kürzer ausfallen. Aber was soll's: Wir beeilen uns - soweit das beim herrschenden Verkehrsaufkommen möglich ist - und treffen bald auf der Internationalen Handwerksmesse 2017 ein.
 
Dort hat Herr Behrschmidt zum Glück mittlerweile einen Parkplatz gefunden, so dass wir sogleich gemeinsam den Stand aufbauen und alles mit frisch gedruckten Flyern und Visitenkarten dekorieren können. Doch der nächste Dämpfer lässt nicht lange auf sich warten: Die Aufkleber mit unserer Standnummer, die wir auf unsere Flyer zu kleben gedachten, lassen sich teilweise außerordentlich schwer ablösen, sodass für einige Zeit fünf eher wenig begeisterte Herrschaften um unsere Theke herumstehen und an kleinen oragefarbenen Stickern herumnesteln.
An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich Herrn Behrschmidt gedankt, der sich bereitwillig selbst dieser nervtötenden Tätigkeit ausgesetzt hat. Nach einiger Zeit beschließen wir dennoch, dieses mühselige Unterfangen abends in der Ferienwohnung fortzusetzen und begutachten lieber einmal die Exponate von Holzfäller-Design.
Und die können sich wirklich sehen lassen: Der Schreiner erläutert uns den aufwendigen Prozess, in dem er seine Möbel aus Schwarzwälder Tannen- und Fichtenholz zunächst mit der Kettensäge bearbeitet, dann bürstet und schließlich dunkel beizt. So erhalten seine Weinständer, Kommoden, Betten und Couchtische ihren ganz besonderen und einzigartigen Look, für den Holzfäller-Design steht.

Der Couchtisch von Holzfäller-Design trägt mindestens einen erwachsenen Menschen und sieht dazu noch verdammt gut aus. Das haben wir auf der IHM überprüft.
Mit auf der Internationalen Handwerksmesse 2017: Ein unheimlich stylischer Couchtisch (oben) und ein Weinständer mit LED-Beleuchtung (rechts).

Während wir die letzten Vorbereitungen treffen und alles zurecht rücken öffnen auch schon die Tore der IHM 2017. Sowohl Herr Behrschmidt als auch wir kommen von beginn an in den Genuss hochinteressanter Gespräche mit Ausstellern und Messebesuchern. Allein eins will nicht gelingen: manopus.de in Echtzeit vorzuführen. Denn leider ist das kostenlose WLAN vor Ort ein wenig überstrapaziert. 
Natürlich hält uns das nicht davon ab, auf die Leute zuzugehen. Je weiter der Messetag voranschreitet, desto ausschweifender werden die Gespräche und es macht wirklich Spaß, wenn man, nachdem man sich den Mund fusselig redet und mit Händen und Füße seine Idee erklärt, wirklich positive Resonanz bekommt.
Nur einer fehlt: Siegfried Margrander ist losgezogen, um jedem einzelnen Aussteller auf der Messe manopus.de näher zu bringen. Völlig aus der Puste aber guter Dinge schlägt er erst kurz vor Ende des Messetages bei uns am Stand auf und berichtet uns von den vielen Interessierten Rückmeldungen. 
Als die Messe schließt verabschieden wir uns von Daniel Behrschmidt, der noch einen langen Heimweg vor sich hat und brechen Richtung Ferienwohnung auf, wo wir enthusiastisch Mailkorrespondenzen mit den ersten Interessenten beginnen und bis spät in die Nacht Vorbereitungen für den nächsten Tag treffen.

Leider gehört Flyer bekleben auch dazu...
 
 

LED-Beleuchtung und einzigartiges Design. Der Weinständer von Holzfäller-Design hat einige Messebesucher in Staunen versetzt.

Sowol Couchtisch als auch LED-Weinständer von Holzfäller-Design gibt es natürlich hier auf manopus.de zu kaufen!

 

Donnerstag, 09.03.2017
LIVE und in Farbe: Feuerprobe Fachvortrag


Ein neuer Messetag beginnt und obwohl wir am Vorabend bis nach Mitternacht unsere Flyer mit Standaufklebern versehen, E-Mails geschrieben, die Website gepflegt und Gespräche nachbereitet haben, sind wir top fit und voller Enthusiasmus.
Nach einer kurzen Vorbesprechung am Frühstückstisch machen wir uns zeitig auf den Weg. Diesmal bleiben uns jedwede Zwischenfälle erspart. Alles läuft wie am Schnürchen, auch die Koordination mit unserem heutigen Gast. Gut, das mag daran liegen, dass er es wirklich nicht sonderlich weit hat: Klaus Maier, einer der absolut ersten Verkäufer auf manopus.de, Schreiner und Spezialist für stilvolle Wohnaccessoires kommt nämlich aus Kastl. 
Kurz nach uns trudelt der Schreinermeister in der Messehalle ein und schiebt eine mit unzähligen kleinen, praktischen Handwerksprodukten beladene Sackkarre vor sich her. Beim Abladen kommen mehrere Monitorständer in Nussbaumfurnier, mit Kunststoffbeschichtung und in Beton-Optik zum vorschein. Dazu kommen zwei Beistelltische, eine Schmuckschatulle, eine Holzschale und ein Exemplar des Smartphone- und Tablethalters, den wir auch schon im Dezember 2016 auf Facebook verlost haben.
Den innovativen Schreiner nach etlichen Telefonaten einmal persönlich zu treffen und einen so sympathischen Menschen anzutreffen, hat uns sehr gefreut. Der Austausch mit Handwerkern wie Klaus Maier ist für uns unerlässlich: Immerhin gehört er zu den wenigen Schreinern, die ihren Vertrieb bereits zu hundert Prozent online abwickeln.

Klaus Maiers Wohnaccessoires stehen hoch im Kurs: Ganze Schulklassen scharen sich um die Exponate des Schreinermeisters.
Jede Menge Betrieb am Stand. Und dazu noch erfreulich junge Besucher. Eine Gruppe Tischler-Lehrlinge bestaunt Klaus Maiers innovative Holz-Kreationen. 
  Smartphone, Tablet, E-Book oder herkömmliches Buch: Sie alle sind bestens in Klaus Maiers Handyhalter aufgehoben. Die Formverleimung beeindruckte auf der IHM so manchen Tischler.

Einen solchen Smartphone-, Tablet oder E-Bookhalter hat uns die Klaus Maier Schreinerei bereits 2016 für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.


Als der Messebetrieb Fahrt aufnimmt freuen wir uns besonders darüber, dass wir offenbar nicht die einzigen sind, die die Wohnaccessoires der Klaus Maier Schreinerei so schwer begeistern: Die meiste Zeit über wird der Schreinermeister schier belagert. Besonders schmeichelhaft ist der Besuch einer Schulklasse von Tischler-Lehrlingen. Diese haben die Aufgabe, ein Möbelstück von der IHM zu zeichnen, das ihnen besonders gut gefällt. Zahlreiche Lehrlinge entscheiden sich für Herrn Maiers Beistelltisch und staunen nicht schlecht über die Qualität und Verarbeitung des schlichten Möbelstücks.
Der Beistelltisch wurde schnell zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Klaus Maiers Gespür für Design brachte ihm auf der Internationalen Handwerksmesse so manches Kompliment ein.

Der schlichte, moderne Beistelltisch aus der Klaus Maier Schreinerei zog Messebesucher und Fachleute in seinen Bann.

 
 
Als es gegen Mittag geht, werden uns Langsam die Knie weich. Sogar Siegfried ist bereits um 11:00 von seiner Expedition in die anderen Messehallen an den Stand zurückgekehrt. Der Grund dafür heißt Fachvortrag. 
Natürlich kam es nicht zur ursprünglich geplanten Generalprobe am Vorabend - man hatte ja genug andere Dinge zu tun - sodass Siegfried und Danny sich nun nervös gegenseitig versuchen das Privileg des ersten Vortrags zu zu schieben.
Dabei scheint Nervosität eigentlich grundsätzlich unangemessen: Die bisherigen Vorträge haben bereits gezeigt, dass sich entweder die allgemeine Nachfrage eher in Grenzen hält oder - der Meinung einiger Referenten zufolge - der Standaufbau massiv von der Vortragsbühne ablenkt.
Um unsere Chancen auf Publikum zu erhöhen haben wir zwar einige Vorkehrungen getroffen, bisher finden sich jedoch keine Schaulustigen ein. Dabei hat Siegfried alle Aussteller, mit denen er bereits gesprochen hat eingeladen und Stefan hat eine Videoübertragung der Bühne auf unseren Monitor vorne am Stand eingerichtet.
Die Umstände und die Ankündigung, die Präsentation um 12:00 Uhr live auf Facebook zu übertragen, zwingen die beiden Gründer nun jedoch, den Vortrag ohne Publikum zu beginnen, den sie sich nun gemeinsam zu bestreiten geeinigt haben.


Produkttest Holztablett: manopus.de-Gründer SIegfried Margrander konnte sich auf der IHM 2017 selbst von der Praxistauglichkeit der Produkte von Klaus Maier überzeugen.

Holztablett im Test: Siegfried Margrander holt
Kaffee für die versammelte Mannschaft.
 
Natürlich sind wir professionell und hätten den Vortrag auch für die Zuschauer bei Facebook-Live durchgezogen. Nichtsdestotrotz lässt das kleie Wunder, das während der Präsentation geschieht unsere Brust ein wenig schwellen: Was ohne Publikum beginnt, wird nach ein paar Minuten zum bestbesuchten Vortrag der Sonderausstellung Fokus.Made in Germany bisher.
Nach der Präsentation bekommen wir einiges an Aufmerksamkeit. Richtig viel davon sogar: Wir kommen aus dem Reden gar nicht mehr heraus. Das mag unter anderem auch daran liegen, dass wir nun eine Person weniger sind, da Marco nach Hause fahren musste, aber keinesfalls ausschließlich daran. Erstaunlich viele Vertreter von Handwerkskammern sind begeistert von unserer Idee, Visitenkarten werden ausgetauscht, Zusammenarbeit in Erwägung gezogen und wir bekommen tolle Tipps. Kurz vor Ende des Messetags kommen wir sogar noch mit Christoph Krause vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ins Gespräch, was uns sehr freut und noch mehr, nachdem wir von ihm hören, dass auch er unsere Idee für eine ziemlich gute hält.

Schlicht und doch ein echter Hingucker: Das Design der Nussbaum-Holzschale von Klaus Maier wurde von vielen Messebesuchern hoch gelobt.
Die Holzschale in Nussbaum-Furnier aus der Klaus Maier Schreinerei macht eine gute Figur als Obstkorb oder Brotschale.
Als wir gerade am Abbauen sind, trudelt Sebastian Schöneberg, der vierte Gründer im Bunde in der Halle ein. An Heimgehen ist jetzt nämlich noch lange nicht zu denken. Heute abend ist noch einiges in der Messehalle B1 los, wo sich haufenweise Schmuckdesigner, Instrumentenbauer und Modeschöpfer aus dem Handwerk ein Stelldichein geben. Live-Musik und Modenschau werden begleitet von guten Gesprächen und wir lernen die Jungs von Heiland kennen, die hoffentlich auch bald ihr köstliches Getränk über manopus.de online verkaufen.


 

 

Freitag, 10.03.2017
Wunde Finger, fusseliger Mund


Tag drei der Internationalen Handwerksmesse: Heute ist kein Vortrag geplant und wir haben auch keine Gast-Werkstatt dabei. Für Siegfried ist das Grund genug, gleich früh morgens aufzubrechen, um manopus.de den Ausstellern in den anderen Messehallen vorzustellen.
Der Rest von uns bleibt am Stand und baut fertig auf, denn obwohl uns heute kein Handwersbetrieb begleitet, haben wir jede Menge auszustellen.
Ulf Seydells Büro für Gestaltung hat uns nämlich gleich mehrere Handyhalter aus Holz und drei Exemplare des Helpdesk mitgegeben. Beim Helpdesk handelt es sich um eine leichte, robuste Schreibunterlage mit gepolsterter Unterseite, die man im Bett oder auf der Couch bequem auf den Oberschenkeln platzieren kann. Natürlich kann man den Helpdesk auch nutzen, um sein Laptop auf dem Schoß vor Überhitzung zu schützen oder einen Teller mit einem kleinen Snack auch ohne Tisch sicher abzustellen.
Aber das ist noch nicht alles: Um das Fehlen eines persönlich anwesenden Werkstatt-Vertreters auszugleichen haben wir auch noch einige Torten von Werntges Traumtorten aus Essen mitgebracht: Eine Für Opa-Geschenktorte, eine Auto-Torte und ein ganz besonderer Hingucker: Eine riesengroße manopus.de-Firmentorte. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Werntges Traumtorten!
Die Exponate beider Werkstätten sind eine echte Attraktion. Gleich früh am Morgen ist jede Menge Betrieb am Stand. Das mag auch am nahenden Wochenende liegen, das Interesse an Wohnaccesoires und Torten wie auch an unserem Gewinnspiel-Gin lässt sich aber nicht leugnen.
  Handyhalter aus Holz sind angesagt. Und das Parkdeck hat es in sich. Hier fällt garantiert nichts runter. Obwohl es so aussieht.

Schlicht aber genial: Der Parkdeck-Handyhalter aus Holz aus Ulf Seydells Büro für Gestaltung lässt Ihr Smartphone
garantiert nicht fallen.


Danny unternimmt im gegensatz zu Siegfried keine Weltreise: Er läuft einfach nach schräg gegenüber zum Stand von Schlosser & Schlosser. Der Schreinereibetrieb hat den Bundespreis 2017 gewonnen, der auf der IHM verliehen wird. Und zwar für seine Wand- und Deckenpaneele namels Climapaneel. Die sind nämlich aus ökologischem Schafswollvlies und verbessern Akustik und Klima in Innenräumen. Danny unterhält sich lange mit Tischlermeister Mirko Schlosser und man wird sich einig: Die Bundespreisträger wollen manopus.de einmal ausprobieren. Da die anfängliche Trägheit der WLAN-Verbindung nun behoben ist, kann Stefan sogleich zur Tat schreiten und die Werkstattvorschau für die innovativen Brüder anlegen.

Bundespreisträger 2017 Mirko Schlosser zusammen mit Siegfried Margrander von manopus.de vor dem innovativen Climapaneel.

Bundespreisgewinner 2017 und Tischlermeister Mirko Schlosser zusammen mit Siegfried Margrander stolz vor seiner preisgekrönten Entwicklung, dem Climapaneel Wand- und Deckenpaneel aus Schafswollvlies. Die CLIMACUBE Sitzwürfel, die die gleiche Technologie verwenden gibt es bereits auf manopus.de zu kaufen.


Während Stefan die Werkstatt einrichtet geht der Messebetrieb mit voller Kraft weiter: Der Dry Gin von feiner Kappler ist hoch im Kurs. Es gibt fast dreimal so viele Gewinnspielteilnahmen wie an den letzten beiden Tagen und gefühlt auch dreimal so viele Gespräche. Wir kommen aus dem Erzählen gar nicht mehr heraus und bekommen auch von erstaunlich vielen nicht-Handwerker-Messebesuchern tolles Feedback. So viel Bestätigung freut uns natürlich ungemein.
Obwohl er das Team am Stand ob des Andrangs immer wieder unterstützen muss, hat Stefan die Werkstatt für Schlosser und Schlosser bis zum Nachmittag eingerichtet.
Die Bundespreis-Gewinner sind mit dem Ergebnis durchaus zufrieden und wir freuen uns, noch während der Messe einen so hochkarätigen Aussteller an Bord von manopus.de begrüßen zu dürfen.
Die Wand- und Deckenpaneele haben wir zwar erst einmal noch nicht eingestellt, doch der CLIMACUBE Sitzwürfel mit Stauraum verwendet die gleiche Technologie und  leistet damit ebenfalls seinen ökologischen Beitrag zu Ihrer Wohnatmosphäre.

 
  Die Auto-Torte hat es in sich. Schokoladen-Sacher oder Nuss in aufwendig gestaltetem Fondant mit Marzipan-Auto nach Wunsch.

 

Samstag, 11.03.2017
#einfachbloggen


Gestern abend noch sind Danny und Stefan nach Hause gefahren, was bedeutet, dass das Messeteam aktuell aus zwei Menschen besteht: Siegfried Margrander und Sebastian Schöneberg. Das trifft sich ja gut, denn am Wochenende geht der Betrieb auf der Internationalen Handwerksmesse erst richtig los. Einigermaßen angespannt brechen wir erneut früh morgens in Richtung Messegelände auf, wo wir Thomas Schneider von Selektion S treffen.

Der Schreiner aus dem Schwarzwald hat so einiges mitgebracht: Zwei Sitzbänke, einen Hocker und einen Tisch sowie einen Weinhalter im unverwechselbaren Selektion S-Design baut Schneider an unserem Stand auf und bereichert uns damit nicht nur um beeindruckend hochwertige Exponate, sondern vor allem um eine ausgenommen gemütliche Sitzecke.
Da wir heute ein wenig unterbesetzt sind, muss Siegfried - wenn auch widerwillig - am Stand bleiben, wo gleich von Beginn an reger Betrieb herrscht. Anteilig besuchen uns auffällig viele nicht-Handwerker. Die sind fast ausnahmslos fasziniert von Herrn Schneiders Schwarzwälder Möbelkreationen und nehmen sich die Zeit, diese etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, probe zu sitzen und sich ein wenig mit uns zu unterhalten. 
Auch heute bekommen wir wieder ausnahmslos tolle Rückmeldungen, was uns natürlich sehr freut. Dazu kommen jede Menge Gewinnspielteilnehmer. Der Gin aus dem Schwarzwald hat es so manchem Messebesucher angetan.
Die ganze Zeit über haben wir wirklich interessante Gespräche mit Messebesuchern und Ausstellern, sodass wir einigermaßen überrumpelt sind, als auf einmal eine Horde Blogger an unserem Stand aufschlägt.
Die wurden nämlich heute von der Messegesellschaft zum Frühschoppen eingeladen und werden nun in einem Rundgang über die interessantesten Stände der IHM 2017 geführt: Unter Ihnen befinden sich echte Fachblogger-Berühmtheiten wie Eva-Maria Trummer und Nerdy Timber, die nicht anders als die anderen Messebesucher viele, viele Fragen stellen und beeindruckt Thomas Schneiders Möbel inspizieren. 
  Mal so richtig angeben mit Ihrem teuersten Wein? Der Weinhalter von Selektion S ist dafür wie geschaffen.

Natürlich schön: Der Weinhalter von Selektion S
ist rustikal ohne klischeehaft zu sein.


Jede Schwarzwälder Sitzbank aus Kirschholz ist aufgrund der natürlichen Form ein Unikat.

Zwei dieser einzigartigen Schwarzwälder
Sitzbänke
standen an unserem Stand für Gespräche
und Verschnaufpausen zur Verfügung
 
Gelöchert von den Fragen interessierter Blogger muss Siegfried dann auch gleich auf die Bühne. Diesmal hat er das Vergnügen, den Vortrag ganz allein zu schaukeln. Einer muss schließlich am Stand bleiben.
Der allgemein große Andrang auf der Internationalen Handwerksmesse an diesem Samstag schlägt sich natürlich auch im Vortragspublikum nieder: Unser Referent blickt in viele interessierte Gesichter. Sowohl in die von Fachbesuchern und Ausstellern als auch deren potentiellen Kunden, weswegen der Ansturm auf den Stand sich nach der Präsentation noch verstärkt.
Neben zahlreichen Handwerkern kommen wir auch mit Vertretern der Handwerkskammern München und Berlin ins Gespräch und behaupten dem soeben eingetroffenen Marco braun gegenüber natürlich, dass wir seine Hilfe jetzt auch nicht mehr brauchen, wo doch der Andrang heute morgen viel schlimmer gewesen sei, sind aber insgeheim sehr erleichtert, dass endlich Verstärkung eingetreten ist.
Nun bekommen wir Frühaufsteher die Gelegenheit schichtweise etwas zu essen und zu trinken, Bedürfnisse, die wir den ganzen Tag über sträflich vernachlässigt haben.
Als sich der Messebetrieb dann gegen Abend etwas gelegt hat, präsentiert Siegfried gleich zwei neuen Handwerksbetrieben die für sie noch eigens am Vorabend in der Ferienwohnung eingerichteten manopus.de-Werkstätten.

Am Abend sitzen wir dann in der Ferienwohnung nach einem gemeinsam zubereiteten Mahl erneut vor den Laptops. Allerdings dieses mal, um nachzulesen, was die Fachblogger denn bereits unter dem Hashtag #einfachbloggen veröffentlicht haben.

 

Sonntag, 12.03.2017
LIVE von der IHM: Zwei Türme und ein Referent


Am Morgen des fünften Messetages brechen wir hochmotiviert in Richtung Internationale Handwerksmesse auf. Heute steht uns – sofern sich die Erfahrungswerte einiger IHM-Wiederholungstäter bestätigen – der besucherstärkste Messetag bevor. Nachdem wir gestern zu zweit die Hälfte des Tages inklusive Bloggerrundgang und Vortrag überstanden haben, lässt uns dieser Umstand aber keine grauen Haare wachsen. Immerhin sind wir heute doppelt so viele, denn Danny ist schon wieder unterwegs von Karlsruhe nach München. 



Mirko Danckwerts' drehbarer
Schubladenturm
in Aktion
 
Der trifft fast zeitgleich mit uns ein und gemeinsam betreten wir die Messehalle und drapieren Flyer, Gewinnspielteilnahmekarten, Visitenkarten und Kugelschreiber auf der Theke unseres Messestands. Darin sind wir mittlerweile echte Profis.

Wenig später trifft Mirko Danckwerts aus Köln ein. Der Schreiner – unser heutiger Gastaussteller – hat ein Sideboard und zwei Schubladentürme im Schlepptau, die allesamt in Sachen Design und Verarbeitung nicht nur überzeugen, sondern ihresgleichen suchen.
Das schlichte, schwarz lackierte Sideboard wird zum echten Blickfang durch fünfzehn verschiedenfarbige Schubladen. Die Farben sind – wie wir von Herrn Danckwerts erfahren – nicht einfach willkürlich ausgewählt, sondern angelehnt an das von Gerhard Richter entworfene Fenster des Doms zu Köln.
Natürlich sitzt hier alles, wie es soll: Das Material ist wertig verarbeitet, die Schubladen laufen wirklich ausgezeichnet und nichts klemmt oder wackelt. Der erste der beiden Schubladentürme folgt ähnlich schlichten Designprinzipien: Die Schubladen haben die gleiche klare Form und der Korpus ist einfarbig lackiert, diesmal jedoch in Weiß. Wie der Name Turm schon sagt, sind hier jedoch die Schubkästen übereinander angeordnet; sieben Stück um genau zu sein. Das Besondere an der Gestaltung: Jede Schublade ist aus einer anderen Holzart gefertigt. So entsteht ein Farbverlauf von dunkel (unten) nach hell (oben).
Das Glanzstück in Herrn Danckwerts‘ kleiner Möbelausstellung ist aber der zweite Schubladenturm. Auf den ersten Blick ein Stapel von einfachen, weißen Schubladenkorpora, auf den zweiten jedoch eine meisterliche Schreinerarbeit in Konzeption und Design:
Die Schubladen hinter den weißen Blenden sind aus Nussbaum und bilden beim Ausziehen einen geschmackvollen Kontrast zur einfarbigen Lackierung. Dass die Verarbeitung ebenso perfekt umgesetzt ist wie bei den anderen beiden Exponaten, müssen wir hier nicht mehr erwähnen. Der Clou ist jedoch folgender: Alle sieben Schubladenkorpora sind horizontal gegeneinander drehbar. Ein echter Blickfang.
 

Nachdem der Stand fertig vorbereitet ist und Mirko Danckwerts Möbel ausreichend bestaunt sind, macht sich Siegfried auf den Weg in die anderen Messehallen. Gestern ist er fast geplatzt, weil er die ganze Zeit am Stand bleiben musste.
Der Besucherandrang ist tatsächlich rekordverdächtig: Alle drei am Stand gebliebenen Teammitglieder sind praktisch permanent in Gesprächen mit Messebesuchern, teilweise mit ganzen Gruppen und es scheint kein Ende in Sicht.
Mittags kommt Siegfried wieder zurück an den manopus.de-Stand. Immerhin muss er gleich wieder seinen Vortrag halten. Diesmal etwas später, weswegen wir auf noch etwas mehr Publikum als die letzten Male hoffen. Um 13:30 sind bestenfalls ja doch einige Besucher und Aussteller wieder vom Mittagessen zurück. Und auch das Facebook-Live-Publikum ist um diese Zeit vielleicht etwas aufnahmefähiger, denn wir haben für heute eine weitere Übertragung angekündigt.
Unsere Prognosen treten dann schließlich so präzise ein, dass wir kurz über eine Karriere als Meteorologen nachdenken: Jede Menge interessierte Zuhörer folgen unserem Vortrag auf der IHM und bei Facebook und im Anschluss kommt es wie die letzten Male auch zu spannenden Gesprächen.
Nur Siegfried dampft direkt wieder ab. Er hat offensichtlich noch einige Verabredungen mit anderen Ausstellern. Unermüdlich, dieser Mann...

 

Das Sideboard von Mirko Danckwerts Möbelgestaltung ist farblich dem Kölner Domfenster von Gerhard Richter nachempfunden.

Jede Schublade des Sideboards von
Mirko Danckwerts Möbelgestaltung hat eine andere Farbe.
Und das nicht ohne Grund: Der Kölner hat sich hier vom
Richterschen Domfenster inspirieren lassen.


 

Als wir am Ende des Messetags resümieren, sind wir ohne Zweifel geschlaucht, aber auch sehr zufrieden: Nicht nur die Anzahl der Gespräche hat heute das zu viert zu bewältigende Maximum erreicht, um nicht zu sagen fast überschritten. Auch die Gewinnspielteilnahmen haben ein Rekordhoch erreicht und wir haben jede Menge positives und konstruktives Feedback bekommen. 
Eine Frage scheint dabei vielen auf der Seele zu brennen: 
Lassen sich über manopus.de Dienstleistungen anbieten?
Im Augenblick leider noch nicht. Aber so oft, wie uns die Frage gestellt wurde, werden wir wohl über kurz oder lang eine Lösung aushecken. Also, an alle Dienstleister da draußen: 
Bleiben Sie dran und abonnieren Sie unseren Newsletter. Dann erfahren Sie sofort, wenn wir eine Möglichkeit gefunden haben.

 

Montag, 13.03.2017
Glanz und Eleganz im Radio

Am Montag, dem vorletzten Messetag ist auf der IHM etwas Entschleunigung angesagt. Und das ist auch gut so. Nicht nur weil wir uns nach dem zwar produktiven, jedoch auch recht anstrengenden Wochenende über die eine oder andere Verschnaufpause freuen: Wir haben auch einfach wieder mehr Zeit für gute Gespräche. Ein solcher Andrang, wie wir Ihn die vergangenen zwei Messetage über hatten, wirkt sich immer etwas ungünstig auf die Tiefe und Dauer von Unterhaltungen aus, auch wenn wir natürlich unser Möglichstes getan haben, um dem entgegen zu wirken.

Das Herz des Vulkans:
Der Kontrast geschmeidigen Gelbgoldes und porösen Obsidians
verleiht dem Anhänger eine besondere Ausstrahlung.

 

Filigrane Kunstwerke aus Pforzheim:
Ohrringe aus Rutilquarz mit Brillanten
und Gelbgold

Über unseren heutigen Gastaussteller freuen wir uns ganz besonders. Schon fast ganz von Anfang an ist sie dabei, sie ist im Gegensatz zu allen Werkstätten, die uns bisher persönlich auf der IHM 2017 besucht haben, keine Schreinerin und wir haben uns schon vor langer Zeit in ihre Produkte verliebt: Goldschmiedemeisterin Michaela Wiecek von Schmuck Hautnah aus Pforzheim hat  jede Menge Exponate mitgebracht. In Sachen Transport und Vielfalt hat sie es da natürlich leichter als die Schreiner und sie weiß auch genau, wie man einzigartigen Schmuck richtig in Szene  setzt: Unter vier gläsernen Würfeln präsentiert sie  an unserem Messestand - perfekt ausgeleuchtet mit eigens mitgebrachten Lampen - wunderschöne Kettenanhänger, Ringe, Ohrringe und Manschettenknöpfe.

Besondere Highlights sind für uns dabei der herzförmige Anhänger aus Obsidian und Gelbgold, der uns gleich aufgefallen ist, als er auf manopus.de eingestellt wurde, die innovativen Silberringe mit einem Geflecht aus Nylonfäden, die Ohrringe aus Rutilquarz mit Brillanten und Gelbgold und die Manschettenknöpfe aus Silber mit Dendritenachat.

Manschettenknöpfe aus
Silber mit Dendritenachat
von
Schmuck Hautnah

 

 

Das Team verweilt heute praktisch den ganzen Tag über am Stand. Außer natürlich Siegfried. Der macht sich sogleich auf den Weg und sucht erneut das Gespräch mit anderen vielbeschäftigten Ausstellern. Heute muss er nicht vortragen, denn mit Natascha von Radio Arabella München, die bereits die ganze Handwerksmesse über das Fachforum moderiert, haben wir ausgemacht, statt eines Vortrags ein spontanes Live-Interview am Messestand zu geben. Das hat den Vorteil, dass man es ohnehin nicht vorher einstudieren kann, weswegen heute Sebastian Schöneberg aus dem Gründerteam manopus.de medial vertreten darf. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Rahmen des Interviews auch Frau Wiecek zu Wort kommt und etwas über ihre Erfahrungen mit manopus.de erzählen darf.

Das Konzept „Gespräch statt Frontalunterricht“ kommt bei den Messebesuchern super an und ist darüber hinaus nicht nur für uns, sondern für alle Aussteller auf der Sonderfläche, die sich bereits seit Tagen die immer gleichen Referate anhören dürfen, eine willkommene Abwechslung.Aber nicht nur am Stand und im Rahmen des Vortrags erweist sich Frau Wiecek von Schmuck Hautnah als echte Bereicherung: Sie unterstützt sogar Siegfried dabei, andere Goldschmiede auf der Messe anzusprechen und über manopus.de zu informieren.

Abgesehen davon vergeht der Messetag ohne besondere Vorkommnisse, dafür aber mit vielen Schmuck-bestaunenden Messebesuchern und zahlreichen guten Gesprächen. Nach einem nicht wirklich ruhigen aber doch verhältnismäßig entspannten Messetag streichen wir wieder abends gegen 18:30 die Segel. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Frau Wiecek für das besondere Engagement und natürlich an Natascha Zillner von Radio Arabella für das Interview. 

 

 

Dienstag, 14.03.2017
Handwerk 4.0 zum Anfassen: Digitalisierung trifft Tradition


Endspurt ist angesagt. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf brechen wir ein letztes Mal von unserer Ferienwohnung aus in Richtung Internationale Handwerksmesse auf. Dort angekommen stellen wir fest, dass wir uns hier mittlerweile richtig zu Hause fühlen: Die herzliche Begrüßung der Standnachbarn und des durchweg unglaublich angenehmen Messepersonals gehört mittlerweile zu den morgendlichen Ritualen. Schließlich kennt man sich mittlerweile ganz gut. 
 
Dann treffen wir unseren finalen Gastaussteller: Metallbauer Niko Fritzsche hat sich mit seinem Unternehmen Fritzsche Design auf die Fertigung hochwertiger und stilvoller Wohnaccessoires spezialisiert. Dabei spielt Holz, obzwar es nicht der primäre Werkstoff des Handwerkers ist, eine wichtige Rolle: Alle Handwerksprodukte, die Niko Fritzsche zur IHM 2017 mitbringt, zeichnen sich durch die geschmackvolle Kombination von Stahl und dunklem Holz aus. Klare Formen machen seine Gewürzregale, Weinständer und Teelichthalter zu schlichten und dennoch aufsehenerregenden Hinguckern für die moderne Wohnraumgestaltung.

Und auch der junge Metallbauer selbst ist uns auf Anhieb sympathisch. Wir unterhalten uns ausgiebig, vor allem natürlich über seine Erfahrungen in Sachen Online-Handel. Dessen Bedeutung hat Herr Fritzsche nämlich durchaus erkannt und den Einstieg erfolgreich gemeistert: Fritzsche Design hat zahlreiche zufriedene Online-Kunden, darunter auch einige im Ausland, die sich auch von den relativ hohen Versandkosten nicht abschrecken lassen. Handwerksqualität und Design Made in Germany gelten eben nicht nur in unseren Breiten etwas.

Während wir uns mit dem findigen Metallbauer unterhalten öffnet die Internationale Handwerksmesse ihre Pforten, der Besucherandrang jedoch hält sich in Grenzen, was wir aber auch möglicherweise nur so intensiv wahrnehmen, weil uns noch immer das Wochenende im Hinterkopf herumschwirrt. Das ist aber auch gar nicht so schlecht, da es uns die Möglichkeit gibt, ausschweifendere Gespräche zu führen und am letzten Messetag noch ein paar Stände gezielt zu besuchen.

Die ersten dieser tiefergehenden Unterhaltungen führen wir mit Vertretern der Handwerkskammern Dresden und Bielefeld. Erneut bekommen wir, nachdem wir unser Konzept noch einmal en Detail erläutern, tolles Feedback, was uns natürlich aus dem Mund derart wichtiger Institutionen des Handwerks besonders viel bedeutet. Kontaktdaten werden ausgetauscht, was künftige Zusammenarbeit deutlich wahrscheinlicher werden lässt und wir bekommen von den Kammervertretern direkt einige konkrete Tipps, welche Handwerksbetriebe aus ihrem Einzugsbereich an unserem Marktplatz Interesse haben könnten.


Der große Weinständer barrique 6
von Fritzsche Design bietet Platz für
sechs Flaschen Wein
Indes besucht Siegfried die Tischlerei Bächer Bergmann an Ihrem Stand, die ebenfalls auf der Sonderfläche Fokus.Made in Germany präsent ist. Die Schreiner wurden deshalb eingeladen, weil sie in beispielhafter Weise digitale Prozesse in die handwerklichen Fertigungsprozesse integriert haben. Das Ergebnis sind dabei - trotz Unterstützung durch hochmoderne Maschinen – keine Massenprodukte, sondern hochgradig individualisierte Handwerksprodukte, die die Grenzen dessen, was in Sachen Holzverarbeitung möglich ist, neu abstecken. Siegfried besucht die Tischler, um ihnen ihre frisch eingerichtete manopus.de-Werkstatt zu präsentieren. Unsere Nachbarn sind sehr zufrieden, sodass nach diesem offiziellen Teil nun die Kür beginnen kann:  Mit am Stand haben die Handwerker einen computergesteuerten Laser, der Oberflächen schneiden oder mit beeindruckender Genauigkeit Grafiken in verschiedene Werkstoffe gravieren kann. Mithilfe dieses Geräts wird nun vor Siegfrieds Augen in beeindruckender Geschwindigkeit und äußerst akkurat eine Schieferplatte mit dem manopus.de-Logo versehen. Ziemlich cool!



Aber es kommt noch besser: Mit der fertig gravierten Schieferplatte geht Siegfried eine Halle weiter zur Ausbildungsmesse. Dort besucht er die Dachdecker, die an ihrem Stand live zeigen, wie man handwerklich maßgefertigte Dachziegel herstellt. Nach einem kurzen Gespräch willigen die Handwerker auf der Stelle ein, sich unserer Schieferplatte anzunehmen. Nach der Bearbeitung halten wir ein echtes Beispiel deutschen Handwerks in der Hand: Die fertige Schieferplatte mit Lasergravur und handgeschlagener Bruchkante ist das perfekte Beispiel für interdisziplinäre Zusammenarbeit im Handwerk und für das Potenzial der Kombination von traditioneller Handarbeit und digitalen Prozessen. Im Grunde ein Schild, das genau das repräsentiert, wofür wir mit manopus.de stehen.

Gegen Nachmittag ist das ganze Team wieder am Stand und führt angeregte Gespräche abwechselnd mit Messebesuchern und unserem Gastaussteller Niko Fritzsche. Als der Besucherstrom abflaut und wir schon ans allmähliche Einpacken denken, bekommen wir tatsächlich noch hohen Besuch:

Sigi Franz ist nicht nur Siegfrieds Namensvetter, sondern einer der wenigen deutschen Glasapparatebauer. Und zwar einer mit mehr Charisma als die meisten Rockstars.
Wir hatten ihn bereits in der Halle nebenan ein flammendes Plädoyer für Handwerksqualität halten hören, während er so ganz nebenbei ein kleines Kunstwerk aus Glas schuf und uns gedacht: Wenn wir diesen Mann mit seinem Unternehmen Glaspunkt für manopus.de begeistern könnten, dann hätten wir nicht nur auf einen Schlag einen Haufen ganz außergewöhnlicher Handwerksprodukte auf unserem Marktplatz, sondern auch einen großartigen Fürsprecher für unsere Idee gewonnen.
Entsprechend entzückt sind wir, dass wir nun, da die Messe sich dem Ende neigt, doch noch Gelegenheit bekommen, dem Glasapparatebauer und seinen beiden Söhnen unsere Idee näherzubringen. Eine direkte Zusage erhalten wir zwar nicht vom Glaskunstrockstar, die Idee würdigt Sigi Franz aber durchaus. Seine Söhne sollen sich mal damit befassen, meint er. Immerhin sollen die ja den Betrieb übernehmen.
Natürlich hätten wir für Glaspunkt am liebsten direkt die Werkstatt eingerichtet, positives Feedback und Glückwünsche sind aber auch schon eine tolle Sache. Und wer weiß? Vielleicht meldet sich das Dreiergespann von Glaspunkt ja bald einfach selbst bei uns an?

Während des Gesprächs hat um uns herum bereits die Aufbruchsstimmung begonnen, sodass wir uns auch angehalten führen, unseren Stand abzubauen. Das dauert nur unwesentlich länger als die letzten Abende auch und das obwohl wir heute wirklich alles mitnehmen müssen. 
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Internationalen Handwerksmesse 2017 für Einladung und den tollen Messestand! Entspannter kann man kaum auf einer Messe ausstellen.
 


Das Gewürzregal von Fritzsche Design
wird mit hochwertigen Keramikbehältern geliefert

 

Außerdem natürlich vielen Dank an alle – Aussteller wie Besucher – die uns ihr Ohr geliehen, nachgefragt, sich mit uns ausgetauscht und mit uns gefachsimpelt haben. Es war wirklich eine tolle Erfahrung für uns! Mit Sack und Pack, als Team zusammengewachsen und um einige Erfahrungen reicher geht es für uns schließlich zurück nach Karlsruhe.

 

#IHM2017
Der manopus.de-Messeauftritt in den Medien

Als Aussteller auf der Sonderfläche Fokus.Made in Germany (C2.568) sind wir von manopus.de in der erfreulichen Situation, jede Menge Aufmerksamkeit von Presse und Bloggern zu bekommen. Alles, was im Zusammenhang mit der Internationalen Handwerksmesse 2017 so über uns geschrieben wird, tragen wir hier für Sie zusammen: