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Werkstatt-Tipps
Erfolgreich Artikelfotos erstellen

Um gute Artikelfotos zu machen braucht es nicht zwingend Hig-End-Ausrüstung. Wenn man ein paar Grundregeln einhält und den einen oder anderen Trick kennt, gelingen professionell wirkende Produktbilder sogar mit dem Smartphone. Deshalb haben wir hier die wichtigsten Regeln und Geheimnisse der Produktfotografie gesammelt, damit Ihre Artikelbilder die Kunden verzaubern.

Denken Sie immer daran: Das Artikelbild trägt im E-Commerce die wichtigsten Informationen. Nur wenn es den Kunden anspricht, wird er sich auch die Artikelbeschreibung durchlesen. Später wird er aus Detailfotos versuchen, Rückschlüsse auf die Verarbeitung des Produkts zu schließen. Aus diesem Verhalten leiten sich bereits zwei Regeln ab: 1. Zeigen Sie auf dem ersten Bild Ihren Artikel von seiner schönsten Seite und 2. Stellen Sie dem Kunden möglichst umfassende und hochauflösende Detailaufnahmen zur Verfügung.

Inhalt


Die Wahl des Hintergrunds
 

Um das Hauptaugenmerk auf Ihren Artikel zu lenken, sollten Sie ihn idealerweise auf einem neutralen, am besten weißen Hintergrund platzieren.
Hierfür können Sie bei kleineren Artikeln einen Papierbogen, verwenden. Bei größeren Artikeln funktioniert auch ein gut gebügeltes Stofftuch.
 
Für kleine Objekte wie Holzschmuck oder Uhren eignet sich ein weißes Blatt Papier bestens als Hintergrund.   Der Hintergrund sollte nicht zu unruhig sein und sich farblich klar vom Produkt abgrenzen.   Optimaler Hintergrund für dunkle Artikel: Einfaches weiß. Weiße Artikel fotografiert man am besten vor einem einfarbig schwarzen Hintergrund.
 
Ist dies ob der Größe des Artikels nicht möglich, suchen Sie sich einen passenden Hintergund bzw. Untergrund. Am besten in einem geeigneten Ambiente.   Ist der Artikel zu groß, empfiehlt es sich einen unaufdringlichen, thematisch passenden Hintergrund zu wählen. Besonders Glasschmuck und andere helle, glänzende Objekte kommen vor schwarzem Stoff besonders gut zur Geltung.   Bei glänzenden Objekten wie Schmuck aus Edelmetall oder z.B. Besteck bietet sich auch ein dunkler Stoff, z.B. Samt als Hintergrund an.

 

Beleuchtung
 

   
Einseitige Beleuchtung oder unregelmäßiger Abstand der Lichtquellen zum Objekt verursacht Schatten und sollte vermieden werden.Beleuchtung ist neben der Wahl des Ausschnitts und des Hintergrundes ein weiterer sehr wichtiger Bereich in der Produktfotografie.
Um kleinere Objekte zu fotografieren eignen sich jeweils 2 Schreibtisch- oder Nachttischlampen, bei größeren Objekten auch 2 Baustrahler.
 
  Die Lampen sollten baugleich sein. Mindestens sollten die Leuchtmittel identisch sein.
Die  Leuchtmittel  in den Lampen sollten von der gleichen Art sein (LED, Glühbirnen etc.) sowie die gleiche Farbtemperatur haben. Sonst können unschönen Farbverläufe, vor allem auf dem gleichmäßigen Hintergrund, entstehen.
 
Werden die Lichtquellen zu nah am Artikel positioniert, entstehen starke Schlagschatten.Positionieren Sie die Lichtqellen nicht zu nahe am Objekt, denn je näher sie dran sind desto härter ist der Schatten.
 
  Positionieren Sie die Lampen so, dass die Lichtstreuung zusätzlich die Intensität der Schatten eliminiert.Wichtig ist es, beide Lampen im gleichen Abstand zum Objekt zu positionieren um den Schattenwurf so gering wie möglich zu halten.
 

Auf keinen Fall den Blitz verwenden. Dieser erzeugt starke Schlagschatten, ungewollte Reflexionen und überbelichtete Bilder.

Bitten verwenden Sie keinen Blitz. Meist ist das Licht zu hart und die Farbtemperatur ist nur schwer zu  kontrollieren. Ausserdem fehlt dann die 2. Lichtquelle, um den Schatten abzuschwächen.

 
Machen Sie einen Weißabgleich mit einer konkreten Lichtquelle. Verwenden Sie am besten stets die gleiche.
 
  Ohne Weißabgleich kommt es je nach Licht leicht zu starken Farbabweichungen.
 
  Damit die Farbigkeit neutral bleibt und auch die  einzelnen Fotos einer Serie die gleiche Farbigkeit haben, sollten Sie bei Ihrer Kamera oder Smartphone den Weissabgleich einstellen. 
Zu wenig Licht lässt Ihre Bilder matt und grau wirken.
 
  An wolkigen Tagen raten wir vom Fotografieren mit Tageslicht ab, da dies einen Grauschleier über das Bild legt. Besser: Kontrolliertes, künstliches Licht und Weißabgleich mit der Lichtquelle.
 
  Häufig werden die Auswahlmöglichkeiten für verschiedene Arten von Licht angeboten. Tageslicht, Glühbirnen, LED etc. und Automatik.
Wir empfehlen die Auswahl einer konkreten Lichtquelle. 

 

Schärfe und Auflösung
 

Bitte achten Sie auf eine optimale Bildschärfe und Auflösung.
Dabei ist ein Stativ sehr nützlich aber nicht zwingend notwendig. Ist ausreichend Licht vorhanden kann man auch aus der Hand fotografieren.
 
  Außerdem sollten Sie Ihre Kamera und/oder Smartphone auf maximale Bildauflösung einstellen da es sonst passieren kann, dass Ihr Artikel bei der Großansicht pixelig erscheint.
Optimales Produktfoto. Scharfe Fotografie, maximale Schärfe und hohe Auflösung Zu lange Belichtungszeiten oder zu wenig Licht können besonders bei Freihandfotografie schnell zu unscharfen Aufnahmen führen.   Bei zu geringer Auflösung lasen sich die Fotos nicht verlustfrei skalieren und man sieht einzelne Pixel.

 

Ansichten und Details
 

Um einen Artikel optimal zu beschreiben ist es häufig von Vorteil diesen aus allen relevanten Perspektiven zu zeigen.

Anhaltspunkte sind hier: eine Rundumansicht sowie Aufnahmen von wichtigen Details.

Bitte beachten Sie, dass Sie max. 5 Fotos pro Artikel hochladen können!

Ihr Hauptbild sollte den Artikel vollständig und aus einer ansprechenden Perspektive zeigen.

 
Nahaufnahmen aus anderen Winkeln geben dem Kunden einen besseren Eindruck von der räumlichen Wirkung.
 
  Detailaufnahmen schaffen Vertrauen und lenken die Aufmerksamkeit auf Besonderheiten.
 
Ungewöhnliche Perspektiven schaffen Vertrauen und helfen der räumlichen Vorstellung weiter.   Je umfassender der Kunde das Produkt auf den Bildern inspizieren kann, desto besser. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nutzen Sie daher unbedingt alle 5 Produktfotos.

 

Zentrieren Sie beim Fotografieren Ihren Artikel im Bild und lassen Sie ausreichend Platz zum Rand, denn der Ausschnitt, den Sie beim Hochladen Ihrer Artikelbilder wählen können ist immer quadratisch, was gerade bei läglichen Produkten zu ungewolltem Beschnitt führen kann.

Beim Ausschneiden versuchen Sie Ihren Artikel so raumfüllend wie möglich zu positionieren, damit dieser auch auf kleineren Ausgabegeräten wie Smartphones gut zu erkennen ist.
Artikelfotos werden auf manopus.de beim Upload quadratisch ausgeschnitten. Sollte Ihr Artikelbild nicht quadratisch sein, vermeiden Sie formatfüllende Aufnahmen.   Lassen Sie ruhig etwas Platz um den Artikel herum. Erst beim Upload schneiden Sie das Bild so aus, dass das Produkt es möglichst ausfüllt.

 

Maßstab
 

       
In manchen Fällen ist es sinnvoll zu dem Artikel einen Vergleichsgegenstand zu setzen um dem Käufer die Artikelgröße zu veranschaulichen.

Hierfür bieten sich Geldstücke, Meterstäbe, Lineale etc. an.

Es sollte aber nicht auf dem Hauptfoto (dem ersten angezeigten Foto) sein.

Für den Kunden kann es hilfreich sein, eine Vergleichsgröße zu haben. Dafür eignen sich alltägliche Gegenstände wie Kleingeld.
 
  Ein Zollstock oder Metermaß kann verwendet werden, um dem Kunden die exakte Größe mitzuteilen, ist aber nicht so intuitv wie beispielsweise eine Münze.
 

 

 

 

Zusammenfassung
Das kleine Einmaleins der guten Produktfotos

  1. Hintergrund: Weißer Papierbogen bzw. schwarzer Stoff oder passendes, unaufdringliches Hintergrundambiente.

  2. Beleuchtung: 2 identische Lichtquellen im gleichen Abstand zum Objekt, kein Blitz, Weißabgleich unbedingt einstellen.

  3. Schärfe & Auflösung: auf scharfe Fotos achten, wenn nötig mehr Licht oder ein Stativ verwenden. Mit maximaler Auflösung arbeiten.

  4. Ansichten & Details: Artikel von allen Seiten fotografieren, relevante Details hervorheben, max. 5 Fotos pro Artikel möglich, Objekt zentriert fotografieren und raumfüllend ausschneiden.

  5. Maßstab: Vergleichsgegenstand auf Detailfoto: Münze, Lineal, Zollstock, Banane o.Ä.