Menü
manopus - Handwerksqualität Made in Germany
Manopus login
Artikel Wunschliste Artikel Warenkorb


Anmelden





 
Start HANDWERKE    Metallgewerbe    Goldschmied/-in
 

Goldschmied/-in


Goldschmiede schaffen nicht nur Kunst, sondern sind auch bisweilen ihr Gegenstand: "Der Goldschmied" - Radierung von Rembrandt aus dem Jahre 1655.

 
Zunftzeichen des Goldschmiedehandwerks. ein Pokal und drei Ringe stellen einen Bezug zum Göttlichen her.
 
Zeitgenössische Goldschmiede nutzen noch immer traditionelles Werkzeug. Zu sehen: Arbeit mit dem Mundlötrohr.

Dürfen wir vorstellen? Das Schmuckstück des Handwerks. Der Goldschmied schafft kleine Schätze von höchster Qualität. So edel und unverwechselbar wie ihr Träger. Dazu verwendet er neben Gold auch andere Edelmetalle, Edelsteine, Emaille und dergleichen mehr.

Die ältesten Beweise für Goldschmiedekunst finden sich bereits 5000 vor Christus. Seit dem 14. Jahrhundert etwa existiert jedoch erst die Goldschmiedezunft. Damals waren darunter auch jene Schmiede zusammengefasst, die heute als Silberschmiede bekannt sind. Diese Unterscheidung vollzog sich  jedoch erst mit der Auflösung der deutschen Zunftordnung zwischen 1810 und 1860.

Damals waren Goldschmiede auch bisweilen als Münzwardeine beschäftigt, da sie den Feingehalt von Edelmetallen bestimmen konnten. Gravieren – heute ein eigenes Handwerk – war die Grundlage für den frühen Kupferstich und auch Verfahren wie Schmieden, Hartlöten, Nieten, Schweißen und Punzieren teilt das Goldschmiedehandwerk mit anderen Gewerken.

So alt-ehrwürdig und traditionsreich das Handwerk des Goldschmieds auch ist: Auch er profitiert von Innovationen und lässt sich auf neue Möglichkeiten ein. Zunehmend werden CAD-Techniken verwendet, Kunststoffe haben sich schon seit einer Weile zum Werkstoff-Repertoire gesellt und Laserschweißgeräte finden sich auch in immer mehr Betrieben. Moderne Gusstechnologie erlaubt zudem heute Genauigkeiten im Mikrometer-Bereich.

Trotz aller Technisierung und Innovation könnte seinen Job kein Informatiker machen: Der Goldschmied braucht noch all seine traditionellen Fertigkeiten, allen voran Fantasie, Vorstellungsvermögen, ausgezeichnete Hand-Augen-Koordination, gelegentlich Kraft und stets Geduld. In Verbindung mit Kreativität und Eifühlungsvermögen schafft er so individuelle Kleinode von weit größerem Wert als ihre Bestandteile.