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Maßschneider/-in


Perfekter Sitz. Ein Herrenmaßschneider bei der Arbeit: Die Schnittsysteme aus dem 19. Jahrhundert finden noch heute Anwendung.

 


Das Zunftzeichen des Schneiderhandwerks: Zwei Scheren und eine königliche Lilie zeugen von seiner Bedeutung.

 


Heute kann der Schneider auf moderne Technik zurückgreifen: Nähmaschinen beherrschen jede erdenkliche Nahttechnik.

Schneider gibt es schon ungefähr seit dem 12. Jahrhundert. Zuvor stellten die Menschen meist ihre eigenen Kleider her. Die Unverzichtbarkeit dieses Handwerks kann aufgrund seiner langen Geschichte wohl als erwiesen betrachtet werden. Ihr ist es wohl auch zu verdanken, dass es sogar sein eigenes Grimmsches Märchen hat.

So einfach wie mit dem tapferen Schneiderlein ist es in der Realität jedoch nicht: Schneider sind meist stark spezialisierte Handwerker. Es gib jede Menge Unterkategorien wie Modist, Änderungsschneider oder Kürschner.

Alle setzen neben Ideenreichtum, Kreativität und Vorstellungsvermögen auch Fingerfertigkeit, Stilbewusstsein und fundierte Materialkenntnisse voraus. Obendrein mehr technisches Verständnis als manch einer glauben mag. Wenn wir uns das tapfere Schneiderlein vorstellen, dann denken wir jedoch wohl am ehesten an einen Maßschneider.

Als Maßschneider gilt es zu planen, anzupassen und zu kaschieren was das Zeug hält. Nicht selten mit einer geschlechtsspezifischen Ausrichtung. Denn historisch ging es spätestens seit dem 19. Jahrhundert dem Damenmaßschneider mehr ums „Modellieren“, während der Herrenmaßschneider in seinem Atelier den bestmöglichen Sitz der Kleidungsstücke am individuellen Kunden anstrebte. Auf die Schnittsysteme von damals wird bis heute zurückgegriffen. Daher die fortbestehende Zweiteilung.

Außerdem erfordert jede neue Arbeit vom Maßschneider eine neuerliche Selbsteinordnung zwischen Kunst und Handwerk. Und dann hat natürlich auch noch der Kunde ein Wörtchen mitzureden. Und die Mode, über die man als Schneider natürlich stets auf dem Laufenden bleibt während man sie aktiv mitgestaltet.

 



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