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Zupfinstrumentenmacher/-in


Im Gegensatz zur Gitarre verfügt die Mandoline über acht Saiten und eine wesentlich kürzere Mensur
 
Der Zupfinstrumentenmacher verfügt leider über kein Zunftzeichen. Also haben wir ihm eines gebastelt. Mit dem komplexesten Produkt, das er herstellt: Der Harfe
 
Eine semiakustische Gitarre ist gewissermaßen ein Hybrid zwischen Akustikgitarre und E-Gitarre

Harfe, Laute, Hackbrett, Pandora, Balalaika, Mandoline, Gitarre, Zither, Bouzouki… Die Liste der möglichen Zupfinstrumente ist lang und geht natürlich auch noch weiter. Der Zupfinstrumentenmacher kann praktisch jedes dieser Instrumente bauen, meistens spezialisiert er sich jedoch auf ein Instrument. Besonders häufig auf Harfen oder eben DAS Instrument des Pop-Zeitalters: Die Gitarre.

Und obwohl gerade im Falle der Gitarre, der E-Gitarre oder der Bassgitarre – um nur einige der vielfältigen Vertreter der mindestens 5000 Jahre alten Instrumentengattung zu nennen – die Industrie mit einer breiten Produktpallette aufwarten kann und die Instrumente in zahlreichen Formen und Variationen anbietet, muss der Gitarrenbauer zu keiner Zeit um seine Stellung fürchten.

Wer nämlich ein solches Instrument spielt, der wird den Unterschied zwischen Massenware und handwerklich gefertigtem Unikat verstehen. Nicht nur die Qualität und Verarbeitung ist um Welten hochwertiger als die der Industriefabrikate: Eine Gitarre beispielsweise, die in jeder Hinsicht – Bespielbarkeit, Tonabnehmerbestückung, Sound, etc. – genau den Vorstellungen des Musikers entspricht, vom Zupfinstrumentenmacher auf den Leib geschneidert, lässt sich in Gold nicht aufwiegen.

Fachwissen trifft hier auf Kreativität: Der Zupfinstrumentenmacher kann sich bei der Fertigung seiner Handwerksprodukte zahlreicher Materialien und Techniken bedienen, die nicht nur den Klang, sondern auch die Optik des Instruments unverwechselbar machen: Intarsien aus Holz oder Perlmutt, Knochensattel, Metallbeschläge, Lacke, Furnier, sogar Edelsteine kann dieser Handwerker zum Ausdruck seiner Kreativität verwenden. Dabei muss er jedoch auch stets Bescheid wissen über die Auswirkungen auf das Klangverhalten.

Neben Kreativität, gutem Gehör und theoretischem Wissen braucht der Zupfinstrumentenmacher dann „nur“ noch Fingerspitzengefühl, Geduld und Liebe zum Detail. Eine Konzertharfe besteht nämlich beispielsweise aus ca. 1500 Teilen und verlangt Präzision auf den Hundertstelmillimeter genau.

Und natürlich kann ein guter Zupfinstrumentenmacher auch so ziemlich jedes Instrument, das in seine Expertise fällt, reparieren. Professionell, unsichtbar und dauerhaft.